Viele ältere Menschen leiden an einer zunehmenden Sehschwäche. Eine der Krankheiten, die diese auslösen kann, ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Bei der Makula handelt es sich um einen Teil der Netzhaut, die besonders viele Sehnerven ausweist. Die Ursache für deren Degeneration ist bislang noch nicht eindeutig nachgewiesen, wohl aber ihr Verlauf.

Die feuchte AMD ist ­gefährlicher
Dabei muss unter zwei verschiedenen Formen unterschieden werden: Die trockene und die feuchte AMD. Letztere ist seltener und gefährlicher. Beiden Formen gleich ist die Tatsache, dass AMD sich überwiegend schmerzfrei und schleichend vollzieht und anfangs nur ein Auge betroffen ist. Sowohl bei der trockenen, als auch bei der feuchten AMD beginnt der Krankheitsverlauf mit einer leichten Einschränkung des Sehvermögens, wie beispielsweise Kontrastverlust oder einer welligen Verzerrung. Bei diesen Warnzeichen sollte man umgehend einen Augenarzt aufsuchen.

Nikotin erhöht das Risiko
Im Auge treffen Licht und Sauerstoff zusammen, was eine Freisetzung der so genannten freien Radikalen bewirkt. Diese werden vom Körper normalerweise durch Substanzen wie den Vitaminen C und E, Lutein oder Zink kompensiert. Mangelt es an diesen Substanzen, vermehren sich die freien Radikalen und ziehen eine nachhaltige Schädigung des Auges nach sich. Das Risiko hierzu steigt im Alter, ebenso wirken sich auch Nikotin, Übergewicht, Bluthochdruck oder zu hohes Cholesterin negativ aus.