Gigaset verlagert als erster Hersteller die Smartphone-Produktion von Asien nach Deutschland

Kommen Autos aus Deutschland, steht das für Qualität – aber in der Regel auch für hohe Preise.

Ganz anders ist dies beim Gigaset GS185, das als erstes Smartphone seit langer Zeit wieder ganz in Deutschland gefertigt wird.
 

«Made in Germany» soll zwar weiterhin für Qualität bürgen, nicht aber für hohe Preise.
 

Als erster Hersteller verlagert Gigaset die Produktion von Smartphones nach Deutschland. Was bisher als Utopie galt, erweist sich im Kontext von Industrie-4.0-Produktionsverfahren als Wettbewerbsvorteil für das Telekommunikations-Unternehmen.

Auch im Hinblick auf Kunden, Handelspartner und die Umwelt eröffnen sich neue Optionen.

Erste eigene Grossserie

Mit dem GS185 beschreitet Gigaset neue Wege in der Herstellung von Smartphones und setzt dabei auf Innovation. Was mit dem Gigaset GS185 in den Handel kommt, begann bereits 2014 mit der Entwicklung eines ersten Fertigungskonzepts, auf dem die heutige Produktion basiert.

Die Smartphones aus den Jahren 2016 und 2017 wurden in Musterserien in Deutschland begleitet, um die moderne U-Fertigungslinie zu optimieren und auf den Markteintritt der ersten eigenen Grossserie auszurichten.

Während der letzten Jahre hat ein eigenes Engineering-Team neue, auf die Bedürfnisse einer modernen Industrie-4.0-Fertigung ausgerichtete Konzepte entwickelt und umgesetzt. Dies beinhaltet auch den gezielten Einsatz einer «Mensch-Maschinen-Interaktion».

Durch den hohen Automatisierungsgrad wird gleichzeitig eine konstant reproduzierbare Qualität sichergestellt.

Arbeitsplätze sichern

Die Vorteile einer Produktion in Deutschland stellen sich im Pilotprojekt um das Gigaset GS185 als vielseitig heraus. Dem Fachhandel und Grosskunden kann mit der Produktion im deutschen Bocholt eine ganz andere Flexibilität bei kleineren Losgrössen geboten werden.

Schon jetzt besteht auf Kundenseite grosses Interesse, dies sowohl in Deutschland wie auch im Ausland. Insbesondere im Ausland gilt die Produktion in Deutschland als Qualitätsmerkmal. Auch logistisch eröffnen sich durch den zentralen Standort von Bocholt im Herzen Europas neue Potenziale.

Ebenfalls eine zentrale Rolle bei der Produktion von Smartphones in Deutschland spielt die Sicherung von Arbeitsplätzen im Werk in Bocholt, in dem zurzeit rund 550 Personen beschäftigt sind.
 

In Zukunft besteht das Potenzial, in der Region zu wachsen und neue Fachkräfte anzustellen.
 

Arbeitskräfte werden auch ausserhalb der reinen Produktion, nämlich in den Bereichen Logistik, Produktmanagement sowie Service und Wartung benötigt. Letzteres berücksichtigt auch Nachhaltigkeitsaspekte, da eine Reparatur der Geräte ressourcenschonender ist als ein Austausch.

Mit Blick auf Verpackungsmaterial aus Flachkartonagen sowie der flexiblen Gestaltung von Länder‐Varianten können gegenüber der Produktion in Asien rund 90 Prozent an Papier eingespart werden.

Durch die optimierte Lieferkettenlogistik aus Deutschland lässt sich zudem eine Reduzierung des gesamten Logistikaufkommens in Bezug auf Volumen und Gewicht in der Material‐ und Produktauslieferung realisieren, kombiniert mit einem markant reduzierten CO2‐Ausstoss.

Günstig im Preis

Das aktuelle Pilotprojekt rund um das Gigaset GS185 ist der erste Schritt hin zu weiteren Smartphone-Produkten aus Deutschland. Die beiden neuen Modelle GS180 und GS100 werden aber nach wie vor in Asien gefertigt.

Das GS185 sowie das GS100 sind seit Juli 2018 im ausgewählten Fachhandel sowie im Gigaset-Onlineshop erhältlich. Das Gigaset GS185 kostet CHF 179.–, das Gigaset GS100 wird zum Preis von CHF 129.– angeboten.

 

 

Weitere Infos

Eine Übersicht der Gigaset Smartphones: