Tiere in der Familie sind etwas Bereicherndes, da Kinder auf diese Weise automatisch lernen, Verantwortung zu übernehmen. Viele Studien haben gezeigt, dass Kinder profitieren, wenn sie Kontakt zu Tieren haben: Ihr Einfühlungsvermögen in andere Lebewesen wird gefördert, und das nützt auch im Umgang mit Menschen.

Zudem wirken Haustiere tröstend und stark stressreduzierend und allein das Berühren und Streicheln bewirkt eine Freisetzung von Glückshormonen. Bedingung  für die Anschaffung eines Haustieres ist aber, dass die Eltern das Tier auch wollen. Denn sie sind verantwortlich dafür und Vorbild im Umgang mit ihm.

Anschaffung muss gut überlegt sein!

Die verschiedenen Haustiere sind unterschiedlich arbeitsintensiv und benötigen unterschiedlich viel Platz, so dass man sich vorher genau überlegen sollte, welches sich am besten eignet. Auch mögliche Tierhaarallergien müssen berücksichtigt und vorab abgeklärt werden. Vor allem Hunde sind keine Haustiere, die einfach spontan angeschafft werden sollten.

Ein Hund braucht generell viel Platz, Auslauf und ist in der Betreuung zeitintensiv. Zudem müssen auch die finanziellen Folgen eines Haustieres bedacht werden. So muss man etwa bei Hunden für die ersten Impfungen und die Entwurmung sowie die Kastration rund 500 Franken budgetieren, die jährlichen Nachimpfungen inklusive Floh- und Wurmschutz kosten rund 150 Franken.

Was passiert, wenn sich jemand ein Haustier anschafft und dann überfordert ist, spürt man beim Schweizer Tierschutz: In den Tierheimen werden jedes Jahr etwa 20000 Tiere aufgenommen.