Was passiert nach dem Tod eines Menschen?

Das hängt immer von ein paar Faktoren ab. Ist eine in der Stadt Zürich wohnhaft gewesene Person verstorben, melden die Angehörigen das gewöhnlich dem Bestattungs- und Friedhofamt. Unsere Mitarbeiter im Stadthaus beraten dann die Angehörigen über das weitere Vorgehen und organisieren nach Absprache die Überführung des Verstorbenen, die Art der Beisetzung und alles, was damit zusammenhängt. Das sind für viele Leute ganz schwierige Momente. Dafür haben wir speziell geschulte Mitarbeiter.

Was für Bestattungsmöglichkeiten gibt es in Zürich?

Die rechtliche Basis bildet die kantonale Bestattungsverordnung. Das Friedhofs- und Bestattungswesen ist aber immer auf kommunaler Stufe geregelt. In der Stadt Zürich nimmt das Bestattungs- und Friedhofamt diese Aufgabe wahr. In anderen Gemeinden und Kantonen wird dieser Dienst  zum Teil durch private Bestattungsunternehmen abgedeckt. Grundsätzlich kennen wir die Erdbestattung oder die Kremation. Eine Erdbestattung hat auf einem Friedhof zu erfolgen; zu wählen ist dabei zwischen Einzelbestattung in einem Reihen- oder einem Mietgrab. Wird ein Verstorbener kremiert, haben die Hinterbliebenen verschiedene Möglichkeiten, vom Urnengrab in der Erde, über das Gemeinschaftsgrab, die Urnennische bis hin zu Naturgräbern oder dem Verstreuen der Asche nach dem Wunsch des Verstorbenen.

Was ist die üblichste Art der Bestattung?

Die heute weitaus am meisten gewählte Bestattungsart ist die Kremation. Etwa 88 Prozent der Verstorbenen werden in der Stadt Zürich auf diese Art bestattet. Erdbestattungen werden je nach Herkunft, Konfession oder Familientradition gewünscht.

Wie kann man sich auf das eigene Ableben vorbereiten?

In dem man das Thema im Kreis der Familie und Angehörigen anspricht und seine eigenen Wünsche klar und deutlich formuliert. Das kann in einem formlosen Schriftstück oder auf einem Formular des Bestattungsamtes sein. Wichtig ist, dass dieser Wunsch im Falle des Todes auch gefunden wird. Mit dieser Vorkehrung vermeidet man oft Streitigkeiten und entlastet die Angehörigen in einer schwierigen Zeit.