Im Hinblick auf die Lehrstellensuche oder die spätere berufliche Laufbahn sollten sich Jugendliche gut überlegen, wie sie sich auf Sozialen Netzwerken präsentieren.

Die Party ist ausgelassen, der Spass wird festgehalten und die Bilder ins Netz gestellt. Weil alles so einfach geht, wird leicht vergessen, dass man über Bilder, die einmal im Netz sind, keine Kontrolle mehr besitzt. Oder man versendet intime Bilder in einer Phase der Verliebtheit und rechnet nicht damit, dass diese Fotos missbraucht und öffentlich gemacht werden können. Peinlich, wenn der neue Chef oder die angehende Chefin ein Bild sieht, das eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Bestehende oder künftige Arbeitsverhältnisse können durch solche Altlasten und Ausrutscher belastet oder gar verhindert werden.

Hilfreiche Tipps

  • Bilder sollten so beschaffen sein, dass man auch zu ihnen steht, wenn sie öffentlich werden oder im Freundeskreis kursieren.
  • Besser keine Nacktbilder oder sexuell gefärbte Bilder ins Netz stellen oder versenden.
  • Sich nicht im Tonfall vergreifen.
  • Hämische Kommentare und Beschimpfungen treffen nicht bloss die angesprochene Person, sondern hinterlassen auch bei Aussenstehenden einen schalen Beigeschmack.
  • Sich bewusst sein, dass bei einem Arbeitsverhältnis auch der «äussere Eindruck» wichtig ist.