Buchweizen

Sie erhalten nicht nur viel hochwertiges Eiweiss, sondern ist mit Vitamin E/B1/B2, Kalium, Eisen, Kalzium, Magnesium sowie Kieselsäure gut für das Nervensystem.

Hafer

Nebst viel Eiweiss besitzt Hafer auch jede Menge Mineralstoffe und nur wenig Gluten, was all jenen entgegen kommt, die überempfindlich auf das Klebereiweiss reagieren.

Hirse

Das mineralstoffreichste Getreide überhaupt. Es liefert unter anderem auch besonders viel Sili­zium, das wichtig ist für das Knochenwachstum sowie starke Zähne.

Reis

Reis liefert wertvolle Kohlenhydrate, die für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Zudem versorgt Reis den Körper unter anderem mit B-Vitaminen für gute Nerven.

<
1
2
3
4
/
4
>

Tatsache ist: Essen macht am meisten Spass, wenn man es zusammen mit der Familie tut. Und dazu gehören auch die Kleinsten. Je mehr Zähnchen sie haben, desto mehr können sie das zu sich nehmen, was Experten «optimierte Mischkost» nennen, also eine gesunde und ausgewogene Kost, wie sie auch Erwachsenen empfohlen wird.

Wichtig ist für die Kleinen, dass sie fünf Mahlzeiten erhalten, denn sie sind im Wachstum und viel in Bewegung. Drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittag- und Abendessen) sowie ein Znüni und ein Zvieri sind ideal. Wieviel das Kind wovon essen sollte, ist sehr individuell und auch abhängig davon, was die Kinder mögen und was nicht. Grundsätzlich gilt: Täglich auf den Speiseplan kommen pflanzliche Lebensmittel wie Getreide (Brot, Flocken, Reis, Teigwaren), Kartoffeln, Früchte und Gemüse. Auch Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen sind wichtig, denn sie liefern Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Eiweiss. Milchprodukte sollten ebenfalls täglich konsumiert werden, also Milch, Joghurt oder auch Käse.

Etwa dreimal pro Woche gibt es tierische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Eier oder Fisch, wobei die «Beilage» wichtiger ist als das Fleisch. Fettes und Süsses wie Kuchen oder Chips sollte nur ausnahmsweise und nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Zu trinken gibt es Wasser oder ungesüsste Getränke.

Nicht alle vertragen alles
Etwa 2,5% der Kinder leiden unter einer klassischen Lebensmittelallergie. Häufig sind es Nüsse, Fisch und Krebstiere, Kuhmilch und Hühnereier, auf die die Kinder allergisch sind. Die Folge sind teils starke Beschwerden der Haut, des Verdauungstraktes und der Atemwege. Ausserdem gibt es weitere Lebensmittelunverträglichkeiten beispielsweise auf Fruktose, Laktose und Histamin. Mit verschiedenen Allergietests wie Hauttest, Bluttest und Provokationstest findet der Haus- oder Kinderarzt den Auslöser der Lebensmittelallergie heraus. Eine Ernährungsberatung kann helfen, auch versteckte «Feinde» zu erkennen und trotz allem für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen.