Während einige Urlauber Fotos, Souvenirs oder einen Sonnenbrand mit nach Hause bringen, kommen andere mit Schmetterlingen im Bauch zurück. Denn nichts verlockt Singles mehr, als ein schöner Urlaub mit Gleichgesinnten – egal in welchem Alter. Fernab vom Alltagsstress fühlen wir uns frei, entspannt und vor allem glücklich. Damit wirken wir nicht nur anziehender auf andere Menschen, sondern steigern auch unsere eigene Flirtlaune. Bei ausgedehnten Spaziergängen am Strand oder einem romantischen Lagerfeuer unterm Sternenhimmel kann sich aus einer aufregenden Romanze nämlich schnell mehr entwickeln.

Wer seine Chance auf einen Flirt erhöhen möchte, sollte eine Urlaubsart wählen, in der gemeinsame Aktivitäten angeboten werden und man sich mit neuen Bekanntschaften austauschen kann. «Das muss nicht zwangsläufig ein Aktivurlaub sein – Hauptsache, man kommt ungezwungen mit anderen Menschen in Kontakt», empfiehlt Wolfgang Schlumpf.  «Wer positiv, neugierig, respektvoll und offen für neue Begegnungen ist, wird schnell und einfach Kontakte knüpfen können. Man kann einfach sich selbst sein und muss somit nichts erzwingen. Je entspannter man ist, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dem Traumpartner zu begegnen.» Beliebte Schweizer Reiseziele wie Griechenland, Italien oder Spanien erhöhen die Chance noch liebenswerte Landsleute kennen zu lernen.

Wer gemeinsam beim Wandern einen Berg besteigt oder auf dem Campingplatz die Nachbarschaft teilt, lernt sich in einer Woche so intensiv wie sonst kaum kennen.
Ob man nun bei einem entspannten Campingurlaub in der Natur, einer aufregenden Städtereise mit vielen kulturellen Eindrücken oder im Partyurlaub am Strand eine nette Bekanntschaft macht, sicher ist schon mal: Man teilt mit ihr das ähnliche Interessen, was die Urlaubsform anbelangt. Denn zwischen Alltag und Beruf verbringen viele Paare die meiste Zeit gemeinsam im Urlaub. Doch aus einem lockeren Urlaubsflirt entsteht nicht immer eine lange Partnerschaft. Der Stress des Alltags oder die Entfernung der Wohnorte hat der Urlaubs-Romanze schon vielfach den Zauber genommen.

Doch hier rät Wolfgang Schlumpf: «Unsere Gesellschaft ist mittlerweile sehr mobil. Entfernungen sind nicht mehr so unüberwindbar wie früher – ob von Genf nach St. Gallen oder von Zürich nach New York, diese Wege sind möglich und man nimmt sie in Kauf, wenn man wirklich verliebt ist. Wenn sich etwas Festes entwickelt, wird man über kurz oder lang sowieso darüber nachdenken, näher beieinander zu wohnen oder zusammenzuziehen. Und bis dahin gibt es das Telefon, das Internet und die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen oder den nächsten gemeinsamen Urlaub. Denn die schönste Zeit des Jahres verbringt man doch am liebsten mit dem Liebsten.»