Interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachen sind in unserer globalisierten Welt wichtiger denn je. Für viele Jugendliche hat ein Auslandaufenthalt deshalb einen hohen Stellenwert und ist längst fixer Bestandteil ihrer Ausbildungs- beziehungsweise Lebensplanung.

Ein Schuljahr in den USA, ein Sprachaufenthalt in Frankreich oder ein Freiwilligeneinsatz in Nicaragua – das Angebot an Austauschprogrammen ist riesig und bisweilen unübersichtlich.

Um das passende Angebot und eine seriöse Austauschorganisation zu finden, lohnt es sich deshalb, sich gut zu informieren.

Eine Orientierungshilfe bietet ein Zertifikat, das einzelne Anbieter und Programme anhand von klar definierten Qualitätsmerkmalen auszeichnet.

Ein Austausch lohnt sich!

Bei einem Sprachaufenthalt ist der Spracherwerb zentral. Darüber hinaus lernt man jedoch noch viel mehr: über das Land, die Kultur und auch über sich selber.

So tragen die persönlichen Erfahrungen im Ausland und die Reflexion der fremden und eigenen Lebensweise dazu bei, Interesse, Neugier und Respekt für andere Kulturen zu entwickeln.

Gleichzeitig stärkt ein interkultureller Austausch verschiedene persönliche Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit und Verantwortungsgefühl.

Dass Jugendliche von einem Austausch profitieren, ist erwiesen. Verschiedene Studien zeigen: Insbesondere schulisch schwächere und wenig selbstbewusste Jugendliche profitieren überproportional.

Und am Ende tragen die positiven Effekte eines Austauschs nicht nur zu einem persönlichen, sondern in einem weiteren Sinn auch zu einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg bei.

Verschiedene Austauschformen:

  • Au-pair
  • Feriencamp
  • Freiwilligeneinsatz
  • Leben bei Gastfamilien
  • Schulaustausch
  • Sprachkurs im Ausland