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Avocado – Gesund und schön dank dieser Frucht

Die Avocado gehört zu den Superfoods der ersten Stunde und hat die schweizerischen Haushalte im Sturm erobert. Mit ihrem einmaligen Geschmack und ihrer cremigen Konsistenz lässt sie sich auf unzählige Arten zubereiten. Als morgendlicher Grüner Smoothie, als leckere Guacamole zum Apéro oder als erfrischender Salat. Und das beste: die einzigartige Frucht ist super gesund, liefert wichtige Nährstoffe und hilft beim Abnehmen.

Die Avocado ist besonders fettreich und eine wahre Kalorienbombe. Abhängig von der Grösse hat eine halbe Avocado etwa 200 bis 250 Kalorien, was ganz schön viel ist. Darum mag es paradox klingen, dass die Avocado den Fettabbau unterstützt und auf den Speiseplan jeder Diät gehört. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass vor allem einfache Kohlenhydrate und Zucker zur Gewichtszunahme führen. Wer Kilos verlieren will, der sollte auf fettreiche Lebensmittel setzen, da sie das Hungergefühl hemmen und länger sättigen.

Das Geheimnis liegt im Enzym Lipase

Der hohe Fettanteil der Avocado macht also nicht dick, da der Anteil Kohlenhydrate sehr klein ist. Ihre ungesättigte Fettsäure und die vielen Ballaststoffe halten den Insulinspiegel niedrig und schützen vor Heisshungerattacken. Ausserdem enthält die ungesättigte Fettsäure das Enzym Lipase, das den Fettabbau fördert. Lipase steuert die Fettverbrennung während der Verdauung und im Fettgewebe, was das Speichern des Avocadofetts verhindert und den Fettabbau im Körper beschleunigt. Eine Ernährung mit reichlich ungesättigten Fettsäuren führt ausserdem zu einer deutlichen Verbesserung der Cholesterin- und Triglyceridwerte.

Hervorragender Lieferant wichtiger Nährstoffe

Nicht nur die ungesättigte Fettsäure macht die Avocado so gesund. Die Frucht ist Quelle für eine ganze Menge wichtiger Nährstoffe und hilft, andere Vitamine besser aufzunehmen. Insbesondere die Vitamine A, E, D und K kann der Körper dank der Avocado besser absorbieren. Zudem punktet sie mit einem hohen Ballaststoffanteil, der gut für die Darmgesundheit ist, und Antioxidantien. Wer unter hohem Blutdruck leidet, sollte ebenfalls auf Avocados setzen, da sie neben Bananen reich an Kalium sind. Kalium sorgt für eine gute Reizweiterleitung der Zellen, was wichtig und hilfreich gegen Bluthochdruck ist.

Schwangere sollten Avocado essen

Frauen, die ein Kind erwarten, sollten die Avocado fix in ihren Speiseplan integrieren. Nebst Kalium und Vitamin C besitzt sie auch eine grosse Menge an Folsäure und Vitamin B. Letzteres fördert das Gehirnwachstum, und Folsäure ist wichtig für eine gesunde Entwicklung des Fötus. 100 Gramm Avocado decken bereits 27 Prozent des Tagesbedarfs an Folsäure ab. Man sagt der Avocado auch nach, dass sie gegen Schwangerschaftsübelkeit hilft.

Natürliches Anti-Aging

Die Avocado ist nicht nur äusserst gesund, sie macht uns auch schön. Sie kurbelt nämlich die Kollagenproduktion der Haut an und polstern Falten von innen auf, da sie die Aminosäure Homocystein bindet. Diese fördert die Durchblutung der Haut und hält sie dadurch länger straff. Um Hautalterung vorzubeugen, muss genügend Vitamin E zu sich genommen werden, und die Avocado verfügt über eine ganze Menge davon. Die Carotinoide Lutein, Zeaxanthin und Xanthophyll versorgen die Haut zudem mit wichtigen Nährstoffen, und Xanthophyll soll gegen schädliche UV-Strahlung schützen, dem Grund Nummer eins für Falten.

Kann man zu viel Avocado essen?

Die Antwortet lautet ja. Auch wenn sie einen grossen Teil wichtiger Mineralien, Vitamine und Nährstoffe abdeckt und über die sogenannten «guten» Fette verfügt, hat sie trotzdem sehr viele Kalorien und ungesättigte Fettsäuren. Geht man von einem Tagesbedarf von 2000 Kalorien und ungefähr 65 Gramm Fett aus, dann deckt eine Avocado mit 47 Gramm Fett bereits mehr als zwei Drittel des gesamten Bedarfs ab. Darum sollte man es mit der Menge nicht übertreiben, sonst sieht man schnell ein paar Kilos mehr auf der Waage.

Etwas Witziges zum Schluss

Schon mal überlegt, woher der exotische Name Avocado stammt? Die Heimat der grünen Frucht liegt in Mexiko, wo die Avocado schon vor 9000 bis 10 000 Jahren auf dem Speiseplan der Azteken stand. Als die spanischen Eroberer eintrafen, trug sie den aztekischen Namen «Ahuacatl», den die Spanier zuerst in «Aguacate» und später in Avocado änderten. Denn das Azteken-Wort «Ahuacatl» bedeutet nichts Geringeres als «Hoden».

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