Sozialleben
Zu den Risiken gehören beispielsweise Depressionen, die einerseits in frühen Stadien der Krankheit häufig auftreten, andererseits auch einer Demenz vorausgehen können. Ihre frühzeitige Behandlung ist deshalb sehr wichtig. Auch ein aktives Sozialleben und ein starkes, soziales Netzwerk bewirken viel. Wer in der Familie oder in Gruppen und Vereinen engagiert ist, beugt einer Demenz vor.

Ernährung
Zudem lässt sich über eine ausgewogene Ernährung viel erreichen. Sie liefert dem Organismus wichtige Stoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und viele mehr, für die es besonders im Alter einen erhöhten Bedarf gibt. Über die Ernährung kann verschiedenen Krankheiten wie Diabetes oder Niereninsuffizienz vorgebeugt werden, welche wiederum Risikofaktoren für eine Demenz sind.

Körperliches Training
Den Körper vital hält auch tägliche Bewegung. Es empfehlen sich ausgedehnte Spaziergänge oder Turn- und Kraftübungen, die sowohl die Muskulatur stärken als auch das Herz-Kreislauf-System anregen. Denn ein anderer Risikofaktor sind Gefässkrankheiten oder -defekte. Dagegen helfen primär körperliche Aktivität sowie die Kontrolle des Gewichts und des Blutdrucks. Und ein Rauchstopp.

Geistiges Training
Zwar wird es metaphorisch oft als Muskel bezeichnet, doch eigentlich ist unser Gehirn ein Organ. Trotzdem sollten wir es ebenfalls täglich trainieren. Gedächtnisübungen, Kreuzworträtsel, Kopfrechnen, und nicht zuletzt die vielen Reize und Eindrücke, die durch ein aktives Sozialleben auf einen Menschen wirken, halten das Gehirn jung und fit und schützen es vor Demenz.