An Weihnachten wird geschenkt, was das Zeug hält. Dabei tappen viele Leute immer wieder in die gleiche Falle. Sie schenken Dinge, die ideenlos und enttäuschend, manchmal aber einfach nur doof oder sogar beleidigend sind.

Nehmen wir Socken und Strümpfe: Wieso in aller Welt halten sich die Fusswärmer schon seit jeher in den Geschenke-Top-Ten, obwohl sie auf keiner Wunschliste erscheinen? Der Mutter Tupperware zu schenken, ist sicher eine witzige Idee, nur wird sie sich sicher über eine persönlichere Aufmerksamkeit mehr freuen.

Und weshalb sind immer noch so viele Männer davon überzeugt, dass sich ihre Partnerin nichts sehnlicher als ein neues Küchengerät wünscht? Bitte auch keine Unterwäsche für die Schwiegermutter oder für die Sekretärin kaufen. Das kann nur nach hinten losgehen.

Ideensuche leicht gemacht

Die Geschenke-No-Gos sind so zahlreich, wie unsere Geschmäcke verschieden sind. Unsere Konsumgesellschaft mit ihrem Produkteüberangebot macht es uns nicht gerade leichter. Für ein schönes Geschenk braucht es aber nicht viel. Wichtig ist es, sich in die Person, ihre Bedürfnisse und Freuden hineinzuversetzen.

Man darf auch mal nachfragen, wenn einem nichts einfällt. Einfallslosigkeit ist kein Vergehen. Wer bei der Geschenkesuche nicht weiterkommt, kann zum Beispiel auch einen Blick auf die unzähligen Geschenkidee-Seiten im Internet werfen.

Ein Tipp: Aufmerksamkeiten, die die Sinne anregen, kommen praktisch immer gut an. Ob etwas Wohlriechendes, Musik oder kleine Gaumenfreuden – Hauptsache, es trifft den Geschmack.