«Ich backe gerne Muffins, und der Name kam mir gleich in den Sinn», sagt Dominique Rinderknecht. «Mein Hund ist caramelfarbig mit einem weissen Wirbel auf dem Kopf - wie der Zuckerguss auf einem essbaren Muffin.» Mittlerweile ist der kleine Leckerbissen fünf Jahre alt, fünf Kilo schwer, und für die Miss Schweiz 2013 ist es, als wäre er schon immer ihr Gefährte gewesen. Vor Muffin war Miss Schweiz an Hunde gar nicht gewöhnt: «Zu Hause hatten wir, als ich noch ein Kind war, eine Katze.» Allerdings hatte Dominique stets Verantwortung für ihre jüngere Schwester übernommen, und als sie das Elternhaus verliess, fehlte ihr diese Aufgabe. Als sie ein Paar mit drei Havanesern kennenlernte, reifte der Entschluss, sich selber so ein süsses Lebewesen anzuschaffen. Auch Muffin musste die obligatorische Hundeschule besuchen, und auch heute noch absolvieren die beiden Auffrischungslektionen.

Gesunde Ernährung

Zum Glück hat der Lebenspartner die Hunde-Partnerwahl von Anfang an miterlebt und mitgemacht: «Auch ihm ist Muffin ans Herz gewachsen » freut sich Dominique. Muffin darf auf dem Fussende des Bettes schlafen, weil diese Hunderasse keines der langen Haare verliert. Zur Pflege erhält Muffin alle zwei oder drei Monate in einem Hundesalon ein Make-over. Weil Havaneser keine Unterwolle haben, trägt er bei kaltem Wetter ein Mäntelchen, und er reist stets in einer bequemen Hundetasche. Zu essen gibts Trocken- und Nassfutter; letzteres ist bereits fertig gemischt aus Fleisch und Gemüse. «Ich lege auch für mich grossen Wert auf gesunde Ernährung; das gilt automatisch auch für mein Haustier», betont Miss Schweiz. Dominique gibt gut Acht auf ihren kleinen Begleiter, denn Kleinhunde können Probleme mit den Kniescheiben bekommen. Muffin hat bereits Operationen an beiden Hinterbeinen gut überstanden. Die First Lady der Schweizer Schönen sieht nicht nur gut aus, sie ist auch klug. Trotz ihren Verpflichtungen als Miss schaffte sie den Bachelor in Medien- und Kommunikationswissenschaften. Doch noch bleibt viel Zeit für einen Job in dieser Branche: Dominique Rinderknecht trägt vier Monate länger als üblich die Krone. Deshalb wird Muffin seine schöne Herrin auch weiterhin zu Foto-Shootings begleiten. «Er stört überhaupt nicht», sagt sie. «Wir beide sind ein tolles Team!» Und wenn sie ihn einmal nicht mitnehmen kann, so darf Muffin zu Dominiques «Grosi» in die Ferien.

Botschafterin für herzkranke Kinder

Dominique hat nicht nur ein Herz für kleine Hunde, sondern auch für kleine Kinder. Stets setzte sie sich ein für Kinderhilfswerke. Nun ist sie Botschafterin von «Corelina », der neu gegründeten «Stiftung für das Kinderherz». Präsident der Stiftung ist der bekanante Berner Herzchirurg Thierry Carrel. Corelina setzt sich ein für herzkranke Kinder und ihre Familien und unterstützt die Forschung. Die Miss-Schweiz-Organisation arbeitet mit der Stiftung zusammen. «Dieses Engagement bereitet mir viel Freude», sagt die amtierende Miss Schweiz. «Es ist schön, wenn herzkranke Kinder eine Chance bekommen. »