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Blutdruck in den Griff bekommen
  1. Messen Sie mindestens einmal jährlich Ihren Blutdruck
  2. Halten Sie ein normales Körpergewicht oder trennen Sie sich von überflüssigen Kilos.
  3. Achten Sie auf einen sehr sparsamen Salzkonsum.
  4. Greifen Sie bei Früchten und Gemüse herzhaft zu. Gönnen Sie sich jeden Tag 5 Portionen.
  5. Konsumieren Sie Alkohol nur moderat und nicht jeden Tag.
  6. Bewegen Sie sich täglich 30 Minuten.
  7. Verzichten Sie auf das Rauchen.
  8. Bauen Sie Pausen der Entspannung in Ihren Alltag ein.
  9. Nehmen Sie Ihre Medikamente vorschriftsgemäss und zuverlässig ein.
  10. Empfehlen Sie auch Ihren Angehörigen , den Blutdruck regelmässig zu kontrollieren.

Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten ein-hergehen. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimerkrankheit, die rund 50 Prozent der Erkrankungen ausmacht. Ebenfalls häufig ist die vaskuläre Demenz, die ein Fünftel aller Demenz-Erkrankungen betrifft. Der Begriff «vaskulär» bedeutet, dass sich die Demenz aufgrund einer Gefässkrankheit im Gehirn entwickelt hat. Meist handelt es sich um verschlossene Gefässe. Als Folge davon werden Teile des Gehirns nicht genü-gend durchblutet und Nervenzellen sterben ab.

Risiko: Hoher Blutdruck

Bluthochdruck zählt zu den bedeutendsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Hirnschlag. Auch für das Gehirn bedeutet Bluthochdruck eine grosse Belastung. Der erhöhte Druck, mit welchem das Blut durch die Hirn-gefässe fliesst, kann in den Hirnarterien arteriosklerotische Veränderungen verursachen. Diese behindern den Blutfluss und führen in manchen Fällen gar zum Verschluss eines oder mehrerer kleiner Hirngefässe. Mini-Hirnschläge – auch Streifungen genannt – können die Folge sein. Dabei sterben kleinste Hirnregionen ab, ohne dass es der Be-troffene selbst bemerkt. Die längerfristige Folge ist eine Abnahme der Wahrnehmungs-, Lern-, Denk- und Erkennungsfähigkeit – bis hin zur Demenz.

Vorbeugen lohnt sich

Der Zusammenhang zwischen einem erhöhten Blutdruck und Demenz rückt die Diagnose Bluthochdruck in ein neues Licht. Von Bluthochdruck sind zwei Drittel der Bevölkerung über 60 Jahren betroffen. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird es im-mer mehr demente Menschen geben. Ein gesunder Lebensstil hilft, einer vaskulären Demenz vorzubeugen. Dazu zählen: Nicht rauchen, eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung. Wenn Gesundheitsprobleme wie Bluthochdruck, Diabetes, hohe Blutfettspiegel oder eine Herzrhythmusstörung bestehen, müssen diese konsequent behandelt werden.