Start Ernährung Food Facts Peperoni – eine geballte Ladung an Gesundheit für den Alltag

Peperoni – eine geballte Ladung an Gesundheit für den Alltag

Peperoni sind in der Gemüseabteilung nicht zu übersehen. Dank ihren intensiven Farben stechen sie aus der sonst mehrheitlich grünen Auslage sofort heraus. Es gibt sie in Rot, Orange, Gelb, Weiss und sattem Grün und werden im deutschen Raum eigentlich Paprika genannt. Doch die Peperoni erfreut uns nicht nur mit ihrer Farbenpracht, sie ist auch äusserst gesund.

Wie die Peperoni nach Europa fand

Stammen tut die Peperoni ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Breiten Mittelamerikas und wurde von Christoph Columbus nach Europa gebracht. Aufgrund ihrer extremen Schärfe wurde sie auch spanischer Pfeffer genannt. Die Verbreitung ins übrige Europa erfolgte über die Türkei nach Osteuropa, wo sie in Ungarn bis zum Nationalgemüse avancierte. Dank dem portugiesischen Kolonialismus und weltweiten Handel wurde die Peperoni schnell auf allen Kontinenten populär und ist aus vielen Küchen nicht mehr wegzudenken.

Die Peperoni ist ein Nachtschattengewächs

Die leicht süssliche Peperoni wie wir sie in der Schweiz kennen, gehört zur Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse und ist verwandt mit Chili, der scharfen ungarischen Paprika, Cayenne und Thai-Chili. Der grösste Unterschied zwischen den einzelnen Arten ist die Schärfe, für die der Stoff Capsaicin verantwortlich ist. Je höher sein Anteil, desto schärfer das Gemüse. Capsaicin findet sich hauptsächlich in den Scheidewänden und Samenkernen, wobei der Capsicingehalt der süsslichen Peperoni praktisch bei null liegt.

gefüllte Paprika
Es gibt viele leckere Rezepte, welche mit Paprika/Peperoni zubereitet werden können.

Wächst die Peperoni am Baum?

Botanisch gesehen ist die Peperoni eine Beerenfrucht, die an krautigen, mehrjährigen Pflanzen wächst. Je nach Sorte kann die Pflanze bis zu 1.50 Meter erreichen. Wer Peperoni bei sich zuhause im Garten anpflanzen will, sollte auf folgendes achten:

Am besten gedeihen sie bei milden Temperaturen zwischen 7 und 25 Grad. Die Peperoni sollten nicht zu hoch oder zu tief eingegraben werden, und das Pflanzsubstrat muss nährstoffreich und durchlässig sein. Die Pflanze braucht einen sonnigen und windgeschützten Standort, Regen und Kälte mag sie nicht, und muss täglich gegossen werden.

Warum ist die Peperoni so gesund?

Die Peperoni unterstütz unseren Körper in vielerlei Hinsicht. Sie hat kaum Kalorien, verfügt über einen überdurchschnittlich hohen Balaststoffgehalt und enthält viele wichtige Vitamine. Eine Peperoni deckt bereits den Tagesbedarf an Vitamin C ab , wobei der Gehalt der roten Sorte im Vergleich zu den anderen Farben besonders hoch ist. Sie besitzt auch eine grosse Menge an Kalium, Magnesium, Zink und Calcium und ist wichtig für Knochen und Gelenke. Wer genügend Peperoni isst, kann dank den sogenannten Flavonoiden zudem Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Saison und optimale Lagerung

Peperoni ist in der Schweiz das ganze Jahr über in den Läden erhältlich, die eigentliche Hochsaison aber ist zwischen Sommer und Spätherbst. In Europa wird das Gemüse vor allem in Spanien und den Niederlanden angebaut. Peperoni sollten bei einer Temperatur von 8 bis 10 Grad gelagert werden, weshalb die Speisekammer oder der Keller dem Kühlschrank vorzuziehen ist, der ist fast zu kalt. Die Haltbarkeit beträgt in der Regel bis zu vier Tage

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